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Reischach

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Einwohnerzahl: 68 Einwohner
Gemarkungsfläche: 217,61 ha.

 

Chronik:

Schon im Jahre 1191 wird Reischach erstmals urkundlich von dem Grafen Ulrich von Reischach erwähnt. Die Burrenburg bei Reischach, welche bereits 1241 als Burgstelle aufgeführt wurde, war der Stammsitz der Herren von Reischach, die sich auch „de Borre“ nannten. Noch heute sind die Spuren der Burg in den Fürstl. Hohenz. Waldungen gut zu erkennen. Die Herren von Reischach hatten in der Gegend reichen Besitz und bedachten vor allem das Kloster in Wald mit Schenkungen. Darunter befand sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts auch das Dorf Reischach selbst. Einige kleine Häuser in Reischach dürften Zollhäuser gewesen sein. So soll das heutige Anwesen Schellinger als Zehntscheuer genutzt worden sein. Auch ist von einem großen Hof Amann die Rede. Dieser Hof stand in unmittelbarer Nähe der Kapelle und ist im Jahre 1932 abgebrannt. Die Kapelle St. Agatha wurde mit Steinen der abgetragenen St-Anna-Kapelle im Walder Annenesch errichtet. Heute ist Reischach stark landwirtschaftlich, vor allem durch Hühneraufzucht, geprägt.

Wappen

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In gespaltenem Schild vorne in Schwarz ein doppelreihig rot-silbern geschachter Schrägbalken, hinten in Silber ein golden bewehrter rotbezungter schwarzer Eberkopf mit goldenem Kragen. Der Zisterzienserbalken erinnert an das Kloster Wald, das den Ort seit dem 13. Jahrhundert besaß. Der schwarze Eberkopf ist das Wappen der seit dem 12. Jahrhundert bekannten Familie von Reischach. Dieser Ortsadel war Besitzvorgänger des Klosters Wald in Reischach.