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Rothenlachen

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Einwohnerzahl: 43 Einwohner
Gemarkungsfläche: 217,26 ha.

Chronik:

1266 und 1272 wird ein vorderes und ein hinteres Rothenlachen genannt. Besitz hatten die Grafen von Tübingen und Markgrafen von Baden, die ihn an die Herren von Ertingen zu Lehen ausgegeben hatten, ferner die Familien Scorpe, v. Steinenfurt und die Pfullendorfer Bürger von Winterlingen, von denen Kloster Wald zwischen 1224 und 1275 Liegenschaften erwarb. Das Kloster betrieb hier um 1332 wahrscheinlich eine Grangie (landwirtschaftlicher Gutskomplex, unter den Zisterzienser oft vorherrschende Gutsform) und war später alleiniger Grundherr. 1474 befanden sich Niedergericht und Dorfherrschaft in seinem Besitz. Der Ort bildete seit der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts zusammen mit Riedetsweiler und Ruhestetten einen als Gemeinde bezeichneten Gerichts- und Verwaltungsbezirk, der nach der Zerstörung Ruhestettens im 30jährigen Krieg als halbe Gemeinde galt. Mit dem Ende der Klosterherrschaft ging Rothenlachen 1806 an Hohenzollern-Sigmaringen über, war aber bis zur Eingemeindung 1971 politisch selbständig.

Wappen

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In gespaltenem Schild vorne in Schwarz ein doppelreihig rot-silbern geschachter Schrägbalken, hinten in Gold zwei schwarze Pflugscharen übereinander. Das Kloster Wald hatte vom 13. Jh. bis 1806 die Grundherrschaft in Rothenlachen. Daran soll der Zisterzienserbalken erinnern. Die beiden Pflugscharen weisen auf den von der Landwirtschaft bestimmten Charakter der Gemeinde hin. Mit dem Kloster Wald kam der Ort im Jahre 1806 an das
Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen