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Sentenhart

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Einwohnerzahl: 353 Einwohner
Gemarkungsfläche: 575,80 ha.

Chronik

Die erste urkundliche Erwähnung von Sentenhart stammt von einer Schenkung aus dem Jahr 1056 des Grafen Eberhard von Nellenburg an das Kloster Reichenau. Zu diesem Zeitpunkt ging der ganze Ort an das Kloster Reichenau über. Im Jahre 1428 leiht Abt Friedrich von Reichenau dem Petern von Rast die Vogtei Sentenhart mit Gerichten und allen Rechten. Gleichzeitig leiht Abt Friedrich 1428 dem Cunrat Widmer von Sentenhart und seinen ehelichen Leibeserben den Kelnhof (Meierei). 1463 wurde Sentenhart an Graf Johansen zu Werdenberg verkauft. Aus der Erbschaft der Werdenberger gelangt Sentenhart 1570 an das Haus Fürstenberg, 1806 kommt der Ort zum Großherzogtum Baden.

Wappen

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In Blau eine fliegende silberne Taube mit roten Füßen, im roten Schnabel einen goldenen Ölkrug haltend. Die Symbole des Wappens stellen die Attribute des Kirchenpatrons St. Remigius dar. Eine Urkunde erwähnt Sentenhart im Jahre 1056 erstmals als "Santa-Hart" (Messe-Wald). Es gehörte im 13.Jahrhundert zur Landgrafschaft Nellenburg und war davor staufischer Besitz. Durch Verkauf gelangte Sentenhart im 15.Jahrhundert an Österreich und wurde ab 1808 dem Großherzogtum Baden angegliedert.